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 Medizinbedarf

Folgende Desinfektionsmittel sind Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes

Schülke & Mayr

Octenisept®:
Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Arzneilich wirksame Bestandteile: Octenidindihydrochlorid 0,1 g, Phenoxyethanol (Ph.Eur.) 2,0 g.

Sonstige Bestandteile: (3-Cocosfettsäureamidopropyl)dimethylammonioacetat, Natrium- D-gluconat (Ph.Eur.), Glycerol 85%, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.

Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen - im Ano - Genitalbereich von Vagina, Vulva, Glans penis, auch vor Katheterisierung der Harnblase - in der Mundhöhle. Zur zeitlich begrenzten unterstützenden Therapie bei Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen sowie zur unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung.

Gegenanzeigen: Octenisept sollte nicht zu Spülungen in der Bauchhöhle (z.B. intraoperativ) und der Harnblase und nicht am Trommelfell angewendet werden. Octenisept sollte nicht bei Unverträglichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe angewendet werden.

Nebenwirkungen: Als subjektives Symptom kann in seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen auftreten. Bei Spülungen in der Mundhöhle verursacht Octenisept vorübergehend einen bitteren Geschmack.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Octenisept nicht in größeren Mengen verschlucken oder in größeren Mengen in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen. Bei Wundspülungen ist darauf zu achten, dass das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert wird. Bei Spülungen von Wundkavitäten ist darauf zu achten, dass ein Abfluss jederzeit gewährleistet ist (z.B. Drainage, Lasche). Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.